Photographie Manfred Rößmann

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Fotografie, die ihrem Gegenstand verpflichtet ist, Fotografie, die nicht von ihm abstrahiert, Fotografie, die über das Dokumentarische hinausgeht und den gesellschaftlichen Kontext ergreift: Dieser realistischen Richtung der Fotografie fühle ich mich verpflichtet.

Seit Jahren in meiner Freizeit als Fotograf; meine Themen sind vielfältig, von der Natur- und Landschaftsaufnahme bis zu sozialen Ereignissen fühle ich mich stets dem abgebildeten Gegenstand verbunden, damit dieser nicht Objekt bleibt, sondern durch das Bild spricht.

In den letzten Jahren habe ich die Bühnenprojekte des TheaterProzess und des Heinrich-Heine-Club Offenbach fotografisch begleitet.

Ich bin Mitglied der AG FotoGesellschaft in der KunstGesellschaft Frankfurt, die schon durch ihre Namensgebung den gesellschaftlichen Zusammenhang aller Kunst behauptet.

Diese Seiten zeigen meine Fotos in Alben / Galerien organisiert. Auf meiner TextSeite bringe ich Beiträge und Berichte zu den Fotos.

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Stieleichen im Tiergarten Ivenack

Die Ivenacker Stieleichen zählen zu den stärksten und ältesten Eichen im Lande. Sie waren schon im 19. Jahrhundert berühmt und man nannte sie "Tausendjährige Eichen". Heute geht man von ca. 800 Jahren für die älteste aus.

Es handelt sich um einen Hudewald bzw. alte Hudeeichen, die von den Bauern zur Tierfütterung verwendet wurden (Waldweide). Schweine z.B. wurden in den Wald getrieben. Die Eichen verkörpern also eine historische Nutzung des Lebensraumes.

Von ehemals 11 monumentalen Eichen stehen noch sechs. Eine davon ist bereits abgestorben. Die Fotos enstanden an einem nebligen Herbsttag mit einigen Regentropfen.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts fanden die Ivanacker Eichen Einzug in Literatur, Musik und Malerei und am Ende des Jh. auch in die Fotografie. Der aus der Nähe von Ivenack stammende pattdeutsche Dichter Fritz Reiter verfasste das Gedicht "Ick weit einen Eikbom de steiht an de See". Es wurde mehrfach vertont.

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