Photographie Manfred Rößmann

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Fotografie, die ihrem Gegenstand verpflichtet ist, Fotografie, die nicht von ihm abstrahiert, Fotografie, die über das Dokumentarische hinausgeht und den gesellschaftlichen Kontext ergreift: Dieser realistischen Richtung der Fotografie fühle ich mich verpflichtet.

Seit Jahren in meiner Freizeit als Fotograf; meine Themen sind vielfältig, von der Natur- und Landschaftsaufnahme bis zu sozialen Ereignissen fühle ich mich stets dem abgebildeten Gegenstand verbunden, damit dieser nicht Objekt bleibt, sondern durch das Bild spricht.

In den letzten Jahren habe ich die Bühnenprojekte des TheaterProzess und des Heinrich-Heine-Club Offenbach fotografisch begleitet.

Ich bin Mitglied der AG FotoGesellschaft in der KunstGesellschaft Frankfurt, die schon durch ihre Namensgebung den gesellschaftlichen Zusammenhang aller Kunst behauptet.

Diese Seiten zeigen meine Fotos in Alben / Galerien organisiert. Auf meiner TextSeite bringe ich Beiträge und Berichte zu den Fotos.

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Heuleiche in Bad Endbach

Die Stiel-Eiche hat einen Umfang von ca. 4,3 m. Ihre Keimzeit war 1500-1550.

"Nördlich der Zollbuche, in knapp 1 km Entfernung, steht die Heul-Eiche, eine mächtige jahrhundertealte Grenz-Eiche auf einem Sattel des östlich auslaufenden Bergrückens der „Endbacher Platte“. Über diesen Sattel verlief ehemals, von Wommelshausen-Hütte kommend, die einzige zollfreie, direkte Nord-Süd Verbindung (Westfalenweg) des Hessischen Hinterlandes nach Gießen und weiter nach Darmstadt. Die Hinterländer Untertanen, die als Wanderarbeiter (Erntehelfer, Schnitter und Drescher) oder Wanderhändler (Wollwarenhändler, „Strumpfmänner“ genannt) in die südlicheren hessischen Regionen zogen oder die zum Militärdienst in die hessen-darmstädtischen Garnisonen einrückten, mussten hier vorbei und wurden bei der „Heul-Eiche“ tränenreich verabschiedet – daher ihr Name. Von 1901 bis zum Zweiten Weltkrieg war die Heul-Eiche der Abschiedspunkt in umgekehrter Richtung für die Oberweidbacher, die zum Militär mussten oder sonst für längere Zeit ihre Heimat verließen. Der Bahnhof in Wommelshausen-Hütte an der Aar-Salzböde-Bahn war der nächstgelegene für Oberweidbach."

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zollbuche (4.12.15)

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