Photographie Manfred Rößmann

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Heuleiche in Bad Endbach

Die Stiel-Eiche hat einen Umfang von ca. 4,3 m. Ihre Keimzeit war 1500-1550.

"Nördlich der Zollbuche, in knapp 1 km Entfernung, steht die Heul-Eiche, eine mächtige jahrhundertealte Grenz-Eiche auf einem Sattel des östlich auslaufenden Bergrückens der „Endbacher Platte“. Über diesen Sattel verlief ehemals, von Wommelshausen-Hütte kommend, die einzige zollfreie, direkte Nord-Süd Verbindung (Westfalenweg) des Hessischen Hinterlandes nach Gießen und weiter nach Darmstadt. Die Hinterländer Untertanen, die als Wanderarbeiter (Erntehelfer, Schnitter und Drescher) oder Wanderhändler (Wollwarenhändler, „Strumpfmänner“ genannt) in die südlicheren hessischen Regionen zogen oder die zum Militärdienst in die hessen-darmstädtischen Garnisonen einrückten, mussten hier vorbei und wurden bei der „Heul-Eiche“ tränenreich verabschiedet – daher ihr Name. Von 1901 bis zum Zweiten Weltkrieg war die Heul-Eiche der Abschiedspunkt in umgekehrter Richtung für die Oberweidbacher, die zum Militär mussten oder sonst für längere Zeit ihre Heimat verließen. Der Bahnhof in Wommelshausen-Hütte an der Aar-Salzböde-Bahn war der nächstgelegene für Oberweidbach."

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zollbuche (4.12.15)

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