Photographie Manfred Rößmann

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Rosskastanie an der Christiansmühle

Die Kastanie wird Anfang 1700 gekeimt sein. Ihr Umfang beträgt 5,66 m in einer Höhe von 0,3 m. Diese ungewöhnliche Messung - üblicherweise wird in 1,3 m Höhe gemessen - ist abhängig von der Wuchsform. Der Baum steht an oder in einer ehemaligen Brunnenanlage. Das Erdreich wurde offensichtlich irgendwann um fast einen Meter aufgeschüttet.

Vor dem Baum steht eine Tafel mit folgendem Text:

Kastanie an der Christians-Mühle

Geschütztes Natrudenkmal, Alter ca. 300 Jahre.

Im Jahre 1980 einer umfassenden "Baum-

kosmetik" unterzogen, fachgerecht

gestutzt und stabilisiert.

"Gestutzt" wurde die Rossskastanie wohl auch in den letzten Jahren. Am Winter-Habitus ist dies deutlich zu sehen. An den Schnittstellen treiben ringförmig neue Zweige. Bei freiwachsenden Bäumen geschieht das kaum.

An der Christiansmühle selbst ist folgendes Schild angebracht:

Christians Mühle

Vermutlich die mittelalterliche Sulzbacher

Niedermühle. Erstmals urkundlich erwähhnt

im Güterverzeichnis des Frankfurter

Schultheissen Rudolf von Sachsenhausen 1339.

Im 16. und 17. Jahrhunder im Besitz der Grafen

von Solms. Seit 1762 im Besitz der Familie

Christian.

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