Photographie Manfred Rößmann

| Bäume | Regionen | Bühne | Kunst | Aktiononen | Offenbach |

Startseite / Bäume / Regional / BRD / Hessen / Südhessen / Main-Kinzig-Kreis / Veredelte Quitte am Dottelfelder Hof [5]

Veredelte Quitte am Dottelfelder Hof

Auf niedrigem Weißdorn-Stamm wurde die Birnen-Quitte (Cydonia oblonga var oblonga (Bereczki)) im Jahre 2004 aufgepfropft. An der Veredelungsstelle bilden die Verwachsungen einen Rinderschädel oder -kopf.

Quitten werden häufig veredelt, da dann ein besserer Stamm entsteht.

Wissenswertes (Quelle, 26.01.2016):

Im griechischen Altertum galt die Quitte als Symbol für Liebe und Fruchtbarkeit. Angeblich soll der Apfel des Paris, den er Helena überreichte, eine Quitte gewesen sein. Schon Plinius erwähnte zwei Quittensorten (Apfel- und Birnenquitte), die noch auf einem Wandbild im Pompeji zu sehen sind.

Die Früchte enthalten Wein- und Apfelsäure, Zucker, Tannin, Calcium, Kalium und Phosphor, ca. 13 mg Vitamin A pro 100 g Fruchtfleisch und reichlich Pektin als ausgezeichnetes Geliermittel.

Im Gegensatz zu den glattschaligen Früchten der nahe verwandten Scheinquitten sind die Fruchtschalen der echten Quitte stets mit einem leichten, weißlich-grauen Filz bedeckt.

Die Fruchtform ist genetisch festgelegt: man unterscheidet var. oblonga, die Birn-Quitte von var. maliformis, der Apfel-Quitte.

0 Kommentar