Photographie Manfred Rößmann

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Fotografie, die ihrem Gegenstand verpflichtet ist, Fotografie, die nicht von ihm abstrahiert, Fotografie, die über das Dokumentarische hinausgeht und den gesellschaftlichen Kontext ergreift: Dieser realistischen Richtung der Fotografie fühle ich mich verpflichtet.

Seit Jahren in meiner Freizeit als Fotograf; meine Themen sind vielfältig, von der Natur- und Landschaftsaufnahme bis zu sozialen Ereignissen fühle ich mich stets dem abgebildeten Gegenstand verbunden, damit dieser nicht Objekt bleibt, sondern durch das Bild spricht.

In den letzten Jahren habe ich die Bühnenprojekte des TheaterProzess und des Heinrich-Heine-Club Offenbach fotografisch begleitet.

Ich bin Mitglied der AG FotoGesellschaft in der KunstGesellschaft Frankfurt, die schon durch ihre Namensgebung den gesellschaftlichen Zusammenhang aller Kunst behauptet.

Diese Seiten zeigen meine Fotos in Alben / Galerien organisiert. Auf meiner TextSeite bringe ich Beiträge und Berichte zu den Fotos.

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Bedeutende Bäume auf der Schwäbischen Alb

1. Linde in Heuhof

Diese mächtige Linde mit mehr als 10 Meter Umfang ist ein national bedeutender Baum und steht auf dem Heuhof in Bremelau Kreis Reutlingen (am Teich auf Privatgrund). Die Aussaat erfolgte vor 400 bis 500 Jahren.

"1133 ließ Bischof Ulrich von Konstanz die Kapelle zur heiligen Maria errichten. Lange Zeit wuchs die Linde in ihrer Nachbarschaft, bis das Bauwerk 1837 abbrannte. Wurde die Linde in Mitleidenschaft gezogen? Die Form des Baumes ist merkwürdig. Der Stamm hat einen ovalen  Grundriss. Aus dem Wurzelstück wächst ein 3-kerniger Stamm, der bis auf eine winzige Spalte noch vollholzig ist. 3 dicke Äste entstehen daraus. Der Standort liegt 748 m hoch auf der Schwäbischen Alb."

Quelle: Ullrich, Kühn, Kühn: Unsere 500 ältesten Bäume, München 2009.

2. Linden auf dem Galgenberg in Hayingen

Diese beiden Linden gehören zu den regional bedeutenden Bäumen. Die kräftigere hat einen Umfang von fast 7 Metern und ist wohl über 400 Jahre alt. Sie stehen am nördlichen Ortseingang (Abzweig nach Aichstetten). "Der zerfurchte Stammsockel teilt sich mehrfach in engstehende, steil aufstrebende, baumstärke Stämme, die eine mächtige Krone tragen. Eine schwächere Linde steht daneben. Die Anhöhe am Rande Hayingens wird auch als Galgenberg bezeichnet. Skelettfunde weisen auf den Standort der Linden als Gerichts- oder Richtstätte hin."

Quelle: Hans Joachim Fröhlich, Wege zu alten Bäumen. Band 12 - Baden-Württemberg, Frankfurt 1995

 

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